BACK
|News

Freiburg räumt SEO-technisch auf

Das Verfassen hochwertiger Blog-Artikel (und sonstiger Inhalte) ist harte Arbeit, die Leidenschaft und Genauigkeit verlangt. Allein die Recherchen sind deutlich zeitintensiver als die meisten Leser glauben. Allerdings ist es eine lohnende Tätigkeit: Wer einen guten Blog-Artikel verfasst, ist zurecht stolz auf sein Werk. Dies gilt umso mehr, wenn der Content reichlich Traffic anzieht. Es ist deshalb verständlich, dass viele Blog- und Webseiten-Betreiber nur zögerlich alte Inhalte löschen. Dies ist jedoch notwendig: Freiburger (und der Rest der Welt) sollten dringend und fortwährend ihr digitales Archiv aufräumen – die Suchmaschinenoptimierung (SEO) ist diesbezüglich unerbittlich.

Deshalb aufräumen: SEO-technisch nicht selbst zum schlimmsten Feind werden

Wer einen Blog betreibt, schreibt fast immer über verwandte Themen. Dies liegt in der Natur der Sache. Du richtest Deine Inhalte auf die Felder aus, in denen Du Experte bist. Zusätzlich ist es normal, dass Du Themen nach einiger Zeit wieder aufgreifen möchtest, weil es neue Entwicklungen gegeben hat. Bist Du beispielsweise Personaldienstleister in Freiburg, wirst Du Dich wiederholt dem Recruitment-Prozess widmen.

Allerdings wird es an dieser Stelle schwierig: Google gibt Dir auf der ersten Ergebnisseite maximal zwei Einträge – üblicher ist einer. Und genau hier beginnt das Problem: Durch ihre enge thematische Verwandtschaft sind der alte und der neue Artikel weitgehend auf die identischen Schlüsselbegriffe optimiert. Dies verwirrt die Suchmaschine und zwingt ihr eine Entscheidung auf, die besser vermieden wird: Sie muss zwischen dem alten und dem neuen Inhalt wählen. Die Chance ist groß, dass sich Google für den aus Deiner Sicht falschen Blog-Artikel entscheidet. Dieser hatte bereits Traffic und wurde eventuell bereits vielfach verlinkt. Er wirkt deshalb erst einmal vertrauenswürdiger.

Vielleicht denkst Du, dass Dein neuer Artikel aber im Laufe der Zeit auch Traffic anzieht und verlinkt wird. Nur: Vermutlich kommt ein Großteil Deiner Besucher über die Suchmaschine zu Dir. Fällt dieser Traffic aus, hat dies Folgewirkungen. Deine neuen Inhalte können nie wie gewünscht an Fahrt aufnehmen. Dies bedeutet: Räumst Du in die Jahre gekommenen Content nicht auf, wirst Du SEO-technisch selbst zu Deinem schlimmsten Feind!

Drei Möglichkeiten für den Umgang mit in die Jahre gekommenen Inhalten

Nachdem wir also festgestellt haben, dass ein einfaches Behalten alter Inhalte keine Option ist, müssen wir klären, wie wir SEO-technisch aufräumen können. Diesbezüglich kann mit alten Inhalten auf drei Arten verfahren werden:

  1. Aktualisieren/ Updaten
  2. Löschen
  3. Verschmelzen

Veraltete Inhalte aktualisieren/ updaten

Inhalte, die noch einen Mehrwert bieten und regelmäßig Besucher von Google anziehen, solltest Du aktualisieren. Dies ist eine fortwährende Aufgabe: Updates Deiner besten Artikel müssen regelmäßig durchgeführt werden, um veraltete Informationen auszuschließen. Natürlich bleibt in einem solchen Fall das Problem bestehen, dass Du weiterhin über eng verwandte Themen schreibst und Google und Co. auf diese Weise verwirrst.

Hierfür bietet Deine Seitenstruktur eine pragmatische Lösung: Du erschaffst eine Hierarchie von wichtigeren und weniger bedeutsamen Unterseiten. Anschließend verlinkst Du von den weniger wichtigen Seiten auf die bedeutenden. Ein solch hierarchischer Aufbau ist übrigens nicht nur für die Suchmaschinen ein Leckerbissen. Besucher schätzen es ebenfalls, wenn sie leicht die zentralen Inhalte eines Internetauftritts finden können.

Veraltete Inhalte löschen und Umleitungen setzen

Manche Inhalte sind schlicht veraltet und in der Gegenwart nutzlos. Wer beispielsweise ein Preview auf ein bestimmtes Event geschrieben hat, kann diesen Text nach dem Stichtag nicht mehr brauchen. Solche Inhalte sind „Karteileichen“, die nicht mehr helfen. Sie sollten gelöscht werden. Allerdings solltest Du daran denken, eine Umleitung zu setzen. Du schickst den Besucher zu einem ähnlichen Inhalt. Hast Du einen solchen nicht, kannst Du auch einfach auf Deine Startseite umleiten.

Zeitlose Inhalte verschmelzen

Wenn Du einen Blog bereits eine Weile betreibst, wirst Du feststellen, dass Du mehrere Artikel zum identischen Thema verfasst hast. Du bist beispielsweise Künstler in Freiburg und hast wiederholt über die richtige Gestaltung von Bildern geschrieben. Solche Inhalte sind zeitlos. Sie veralten nicht. Allerdings tritt das oben geschilderte Problem auf: Du machst Dir selbst Konkurrenz. Es ist deshalb sinnvoll, solche zeitlosen Artikel zu verschmelzen. Aus zwei, drei oder vier Beiträgen formst Du einen großartigen Blog-Artikel. Diesen aktualisierst und erweiterst Du in Zukunft, anstatt wieder neue Texte zu verfassen.

Nach dem Verschmelzen löschst Du die alten Inhalte. Dein neuer Hybrid-Beitrag kommt unter die URL des Artikels, der bislang für den meisten Traffic gesorgt hat. Von den anderen URLs leitest Du auf den neuen Beitrag um. Auf diese Weise geht SEO-technisch nichts verloren.

Aktualisierte Inhalte richtig neu veröffentlichen

Wenn Du einen alten Inhalt aktualisiert oder verschiedene Artikel verschmolzen hast, musst Du eine Entscheidung treffen: Lässt Du alles, wie es ist, oder veröffentlichst Du die Arbeit neu? Ein Repost im Blog, in den eigenen Social Media-Kanälen sowie als Ankündigungstext und Link im eigenen Newsletter ist dabei empfehlenswerter, wenn Du neue Aufmerksamkeit für die Inhalte erzeugen möchtest.

Zur Verdeutlichung: Wenn Du nur ein geringfügiges Update durchgeführt hast, muss eine Neuveröffentlichung nicht sein. Wenn sich beispielsweise nur ein gesetzlicher Paragraph geändert hat und sonst nichts, ist ein Repost nicht zwingend. Hast Du die Inhalte aber deutlich erweitert und verbessert, solltest Du Dich für die Neuveröffentlichung entscheiden.

Bei nur geringen Änderungen kannst Du den Update-Button verstecken. In Wordpress ändert sich beispielsweise das Datum, wann der Content zuletzt angepasst wurde. Das ursprüngliche Veröffentlichungsdatum bleibt jedoch bestehen. Du machst Dich auf diese Weise ehrlich: Du zeigst an, dass es eine Aktualisierung gab, aber dass sich das grundsätzliche Wesen des Artikels nicht geändert hat.

Als Tipp: Wenn Du Dich für eine Neuveröffentlichung entscheidest, solltest Du die alten Kommentare löschen. Viele Content Management Systeme ziehen diese bei einem Repost mit. Neue Leser kann es verwirren, wenn unter einem vermeintlich frischen Inhalt plötzlich drei Jahre alte Kommentare auftauchen.

Abschließend zum „Elefanten im Raum“: Wie häufig sollte aufgeräumt werden?

Vermutlich sitzt Du jetzt an Deinem Schreibtisch und Dir ist das Fazit aus den obigen Erläuterungen klar: Das Aufräumen hört nie auf. Die Suchmaschinenoptimierung verlangt, dass Du regelmäßig Inhalte kontrollierst, aktualisierst, neu strukturierst und alte Zöpfe durch den Lösch-Button abschneidest. Nur bleibt für Dich noch eine wichtige Frage als „Elefant im Raum“ offen: Wie oft solltest Du SEO-technisch aufräumen?

Die Antwort wird Dich beim ersten Lesen nicht vollends befriedigen: so oft wie nötig! Je mehr Deine Seite wächst, desto häufiger musst Du aufräumen. Du kannst Dir selbst bestimmte Verhaltensregeln auferlegen, die bei der Arbeit helfen: Veraltete Inhalte solltest Du beispielsweise möglichst zeitnah aktualisieren. Zur Motivation: Das bekannte Sprichwort, dass nichts so alt ist wie die Zeitung von gestern, gilt auch im SEO-Bereich.

Falls Du in Freiburg und Umgebung ansässig bist und Hilfe beim SEO-technischen Großputz benötigst, kann Dir CitrusSEO helfen. Nimm einfach jetzt zu mir Kontakt auf!

Follow me @citrusseofreiburg